Sicher und gesund durch den Winter: Warum Radfahren für Kinder und Eltern die bessere Wahl ist

Winter, Schule, Schulweg – und das beste Fortbewegungsmittel? Kälte, Nässe, frühe Dunkelheit: Im Winter wird der Weg zur Schule oder zum Kindergarten zur Herausforderung. Doch gerade jetzt ist es wichtig, dass Kinder – und ihre Eltern – sicher und aktiv unterwegs sind. Warum? Weil ein verkehrssicheres Fahrrad, Roller oder Laufrad nicht nur Unfälle verhindert, sondern auch fit hält und die Umwelt schont. Und nein, das Auto ist nicht immer die bessere Lösung!


Sicherheit: Warum ein Check-Up fürs Fahrrad jetzt Pflicht ist

Im Winter passieren mehr Unfälle – oft wegen kaputter Bremsen, platter Reifen oder fehlendem Licht. Dabei lassen sich die meisten Risiken leicht vermeiden:

Licht an! Vorne weiß, hinten rot – und zwar immer, auch tagsüber. Ohne Licht werden Radfahrer von Autofahrern oft übersehen.
Bremsen testen: Funktionieren sie einwandfrei? Bei Glätte braucht man jeden Zentimeter Bremsweg.
Reifen prüfen: Profil und Luftdruck checken. Etwas weniger Luftdruck helfen gegen Rutschgefahr.
Reflektoren anbringen: An Kleidung, Helm, Ranzen – alles, was leuchtet, macht sichtbarer.

Tipp: Bei uns im „Kette & Kuchen“-Reparaturcafé könnt ihr Beleuchtung, Bremsen und Reifen überprüfen und reparieren lassen.*

* auf Spendenbasis

Gesund und munter: Warum Radfahren im Winter stark macht

Kinder, die radeln, sind seltener krank! Studien zeigen: Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem. Wer regelmäßig Rad fährt, ist widerstandsfähiger gegen Erkältungen – selbst bei Kälte. Und nicht nur das:

  • Bessere Laune: Tageslicht und Bewegung vertreiben Winterblues.
  • Mehr Konzentration: Aktive Kinder sind wacher und lernen besser.
  • Vorbild sein: Wenn Eltern mit dem Rad fahren, tun es die Kinder auch – und lernen früh, selbstständig und sicher unterwegs zu sein.

„Aber ist Radfahren im Winter nicht zu gefährlich?“

Mit der richtigen Vorbereitung nicht! Hier die häufigsten Bedenken – und warum sie kein Hinderungsgrund sind:

„Es ist zu kalt!“ Mit warmer Kleidung (Zwiebellook!) und Handschuhen ist Radfahren bis minus 10 °C kein Problem. Kinder, die sich bewegen, frieren seltener als im Auto.

„Mit dem Auto ist es bequemer!“ Stimmt nicht immer: Parkplatzsuche und Staus kosten oft mehr Zeit als das Rad. Und wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, startet entspannter in den Tag.

„Die Straßen sind zu glatt!“ Mit Winterreifen, angepasster Geschwindigkeit und vorausschauendem Fahren kommt man sicher ans Ziel.


Gemeinsam sicher und gesund durch den Winter

Ein verkehrssicheres Fahrrad ist im Winter kein Luxus, sondern ein Muss. Es schützt Kinder vor Unfällen, hält sie fit und entlastet die Umwelt. Eltern, die selbst mit dem Rad fahren, sind die besten Vorbilder!

Unser Appell: Nutzt das „Kette & Kuchen“-Reparaturcafé, um Euer Fahrrad und das Fahrrad, Roller oder Laufrad Eurer Kinder winterfest zu machen. Denn: Jede Fahrt ohne Auto ist ein Gewinn für die Gesundheit, die Sicherheit und das Klima!


Wann? 16. November, 10–13 Uhr
Wo? In und vor dem Rentamt (am Gutshof)
Wir freuen uns auf Euch! 🚴‍♂️☕


Mehr Infos und Tipps gibt’s bei uns oder unter:


Foto: freepik

Wem das technische Know-How fehlt, um kleine Probleme an seinem Fahrrad oder (Elektro-)Kleingerät selbst zu beheben, kann sich in der Regel an jedem dritten Samstag des Monats bei unserem Reparaturcafé Tipps und Tricks abholen und mit Unterstützung selbst aktiv werden! Eine Grundausstattung an Werkzeug ist vorhanden.

Es gibt Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis – Kuchenspenden fürs Kuchenbuffet sind stets willkommen.


Mit „Kette & Kuchen“ sind wir Teil des

und werden im Rahmen des Förderprogramms „Reparieren statt wegwerfen“gefördert von