Das „Kino in Umkirch“ erweitert sich an einem neuen Ort: Mit der Vorführung des Dokumentarfilms Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes findet der erste Film nicht im Bürgersaal, sondern im Museum in der Schlossmühle statt.
Am Montag, 12. Oktober um 19:30 Uhr laden wir zur Filmvorführung ein. Der Eintritt ist auf Spendenbasis. Da im Museumsraum nur eine begrenzte Zahl an Plätzen zur Verfügung steht, wird eine vorherige Platzreservierung dringend empfohlen.
Ein Film über Flucht, Migration und gesellschaftliche Verantwortung
Kein Land für Niemand von Max Ahrens und Maik Lüdemann setzt sich mit der europäischen Abschottungspolitik und der politischen Debatte über Flucht und Migration auseinander. Die Dokumentation führt an die europäischen Außengrenzen, begleitet einen Rettungseinsatz im Mittelmeer und gibt Menschen eine Stimme, die den gefährlichen Weg nach Europa überlebt haben.
Gleichzeitig blickt der Film auf die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland. Er fragt, wie sich der öffentliche Diskurs über Migration verändert, welche Rolle Medien und politische Narrative spielen und was hinter der zunehmenden Forderung nach Abschottung steht. Zu Wort kommen unter anderem Geflüchtete, Aktivistinnen und Aktivisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Publizistinnen und Publizisten. kein-land-fuer-niemand.de
Der Film versteht sich als Anstoß, den gegenwärtigen Umgang mit Flucht und Migration kritisch zu hinterfragen und über mögliche Alternativen zu einer Politik der Abschottung nachzudenken. Entstanden ist er als Gemeinschaftsprojekt, das von verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützt wurde. kein-land-fuer-niemand.de
Ein neuer Ort für das Kino in Umkirch
Seit dem Start des „Kinos in Umkirch“ wurden bereits sieben Filme im Bürgersaal gezeigt und vom Publikum sehr positiv aufgenommen. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass die Akustik des Bürgersaals für viele Filmvorführungen nicht optimal ist. Trotz verschiedener Anpassungen konnte dieses Problem nicht zufriedenstellend gelöst werden.
Deshalb soll das Kino künftig teilweise im Museum in der Schlossmühle stattfinden. Der kleinere Raum bietet zwar nur 29 Plätze, hat aber besondere Vorteile: Filme können bei Bedarf mehrfach gezeigt werden, verschiedene Vorführungstage sind möglich und im Anschluss kann leichter gemeinsam über den Film gesprochen werden. So entsteht ein persönlicher Rahmen, der stärker an ein „Kino im Wohnzimmer“ erinnert.
Kein Land für Niemand ist der erste Film, den wir in diesem neuen Rahmen zeigen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unserem Publikum einen neuen Ort für Film, Austausch und Begegnung zu entdecken.
Kino als Teil von „Miteinander für Begegnung!“
Mit dem Kino in Umkirch möchten wir Menschen zusammenbringen, kulturelle Teilhabe ermöglichen und Räume schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden. Filmvorführungen bieten dafür einen niedrigschwelligen Zugang: Sie machen gesellschaftliche Themen greifbar und eröffnen die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Gerade ein Film wie Kein Land für Niemand leistet einen Beitrag zu demokratischer Bildung. Er lädt dazu ein, Informationen einzuordnen, eigene Sichtweisen zu hinterfragen und über Menschlichkeit, Verantwortung und Solidarität zu diskutieren. Damit verbindet das Kino kulturelles Engagement mit Begegnung der Kulturen und einer offenen, demokratischen Gesprächskultur.
Informationen zur Vorführung
Film: Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes
Datum: Montag, 12. Oktober 2026
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Museum in der Schlossmühle, Umkirch
Eintritt: auf Spendenbasis
Die Platzzahl ist begrenzt. Eine vorherige Platzreservierung wird daher dringend empfohlen.

